Yak Rivais Siebdruck, signiert, kritische Figuration, subversiv, fantastisch, Kunst
🌐 KOSTENLOSER VERSAND: Das Plakat wird sorgfältig verpackt, um optimalen Schutz während des Transports zu gewährleisten.
Über den Künstler…
Yak Rivais, mit bürgerlichem Namen Yannick Rivais, ist ein französischer Künstler, Schriftsteller und Illustrator, geboren 1939 in Fougères, Ille-et-Vilaine. Bekannt für seine Vielseitigkeit, gelang es ihm, seine Leidenschaft für bildende Kunst, Humor und Literatur während seiner gesamten Karriere zu verbinden.
Yak Rivais machte zunächst Karriere als Maler und Zeichner. Als Autodidakt wurde er dem Neorealismus zugeordnet, einer Kunstbewegung, die versucht, die soziale Realität durch einen zeitgenössischen und kritischen Ansatz darzustellen. Seine Werke, die in renommierten Galerien in Paris, Montreal, München und Brüssel ausgestellt wurden, zeugen von seinem Talent und seiner internationalen Ausstrahlung. Seine Gemälde erforschen tiefgründige Themen, während sie einen verschmitzten und oft ironischen Blick auf die Welt werfen.
Parallel zu seiner malerischen Praxis machte sich Rivais auch mit seinen humoristischen Zeichnungen einen Namen, die in Zeitungen und Magazinen wie Fluide Glacial und L’Almanach Vermot veröffentlicht wurden. Sein erstes von Pierre Belfond 1966 veröffentlichtes Sammelwerk humoristischer Zeichnungen zeigte bereits sein Interesse an Wortspielen und subtilen Umdeutungen visueller Codes.
1980 veröffentlichte er Les Demoiselles d’A., ein hybrides Werk aus 750 Zitaten von 408 Autoren, das ihm den Prix de l’Anticonformisme der Grand Jury des Lettres einbrachte. Trotz dieses Erfolgs hörte Yak Rivais 1982 auf zu malen, um sich anderen künstlerischen Ausdrucksformen zu widmen.
Parallel zu seiner Karriere als bildender Künstler entwickelte Yak Rivais ab den 1960er Jahren eine literarische Tätigkeit. Er begann mit dem Schreiben von Romanen für Erwachsene, wie L’Effrayant périple du Grand-Espion (1966), und setzte dies mit Werken fort, die für ihren schwarzen Humor bekannt sind, wie Les Aventures du Général Francoquin (1967) und Le Condottiere (1971), die letzteren wurden mit dem Prix de l’Humour Noir ausgezeichnet.
1984 wandte er sich, inspiriert von den Träumen und Geschichten seiner Schüler (er war von 1959 bis 1995 Lehrer), der Kinderliteratur zu. Er schuf daraufhin die Serie „Enfantastiques“, in der er Fantasie, Humor und Sprachspiele miteinander verbindet. Seine Kinderbücher, oft mit eigenen Illustrationen, erhielten etwa dreißig Preise, darunter den Prix Bretagne, den Prix Côte d’Opale und die Cigale d’Or de Marseille.
Der rote Faden in Yak Rivais’ Karriere ist seine Vorliebe für das Spiel, sei es mit Worten, Bildern oder Ideen. Ob in seinen neorealistischen Gemälden, seinen humoristischen Zeichnungen, seinen Romanen oder seinen Jugendbüchern, er erforscht ständig die Interaktion zwischen Sprache und Visuellem und verbindet Ironie, Fantasie und Tiefe.
Heute wird Yak Rivais nicht nur für sein Talent als Erzähler gefeiert, sondern auch für seinen einzigartigen Beitrag zur bildenden Kunst und Literatur, was ihn zu einer unklassifizierbaren und reichen Persönlichkeit der französischen Kunst und Kultur macht.