Yak Rivais Siebdruck, signiert, figurativ, Prix de l’Humour Noir

Yak Rivais Siebdruck, signiert, figurativ, Prix de l’Humour Noir

€110,00
Angebotspreis  €110,00 Normaler Preis  €110,00
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Yak Rivais Siebdruck, signiert, figurativ, Prix de l’Humour Noir

Yak Rivais Siebdruck, signiert, figurativ, Prix de l’Humour Noir

€110,00
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Authentizität
Original
Typ
Siebdruck
Zeitraum
20. Jahrhundert und Zeitgenössisch
Untergrund
Auf Papier
Stil
2020
Genre
kritische Figuration
Eigenschaften
Signiert
Thema
Charaktere

Yak Rivais

„le métro mé pas tro“

Siebdruck

Unten rechts signiert

Nummeriert auf 100 Exemplare

Gedruckt auf Arches-Büttenpapier

Format 38 x 50 cm

Perfekter Zustand


🌐 KOSTENLOSER VERSAND: Das Poster wird sorgfältig verpackt, um optimalen Schutz während des Transports zu gewährleisten.


Über den Künstler…

Yak Rivais, mit bürgerlichem Namen Yannick Rivais, ist ein französischer Künstler, Schriftsteller und Illustrator, geboren 1939 in Fougères, Ille-et-Vilaine. Bekannt für seine Vielseitigkeit, hat er seine Leidenschaft für bildende Kunst, Humor und Literatur während seiner gesamten Karriere vereint.

Yak Rivais begann seine Karriere als Maler und Zeichner. Als Autodidakt wurde er mit dem Neo-Realismus in Verbindung gebracht, einer Kunstbewegung, die versucht, die soziale Realität durch einen zeitgenössischen und kritischen Ansatz darzustellen. Seine Werke, ausgestellt in renommierten Galerien in Paris, Montreal, München und Brüssel, zeugen von seinem Talent und seiner internationalen Ausstrahlung. Seine Gemälde erforschen tiefgründige Themen und spiegeln gleichzeitig eine schelmische und oft ironische Sicht auf die Welt wider.

Parallel zu seiner malerischen Praxis machte sich Rivais auch mit seinen humoristischen Zeichnungen einen Namen, die in Zeitungen und Zeitschriften wie Fluide Glacial und L’Almanach Vermot veröffentlicht wurden. Seine erste Sammlung humoristischer Zeichnungen, 1966 von Pierre Belfond veröffentlicht, zeigte bereits sein Interesse an Wortspielen und subtilen Entfremdungen visueller Codes.

1980 veröffentlichte er Les Demoiselles d’A., ein Hybridwerk bestehend aus 750 Zitaten von 408 Autoren, das ihm den Prix de l’Anticonformisme der großen Jury des Lettres einbrachte. Trotz dieses Erfolges hörte Yak Rivais 1982 auf zu malen, um sich anderen Formen des künstlerischen Ausdrucks zu widmen.

Parallel zu seiner Karriere als bildender Künstler entwickelte Yak Rivais ab den 1960er Jahren eine literarische Tätigkeit. Er begann Romane für Erwachsene zu schreiben, wie L’Effrayant périple du Grand-Espion (1966), und setzte dies mit Werken fort, die für ihren schwarzen Humor bekannt sind, wie Les Aventures du Général Francoquin (1967) und Le Condottiere (1971), wobei die letzteren mit dem Prix de l’Humour Noir ausgezeichnet wurden.

1984, inspiriert von den Träumen und Erzählungen seiner Schüler (er war von 1959 bis 1995 Lehrer), wandte er sich der Jugendliteratur zu. Er schuf die Reihe „Enfantastiques“, in der er Fantasie, Humor und Sprachspiele miteinander verbindet. Seine Kinderbücher, oft mit eigenen Illustrationen, erhielten etwa dreißig Preise, darunter den Prix Bretagne, den Prix Côte d’Opale und die Cigale d’Or von Marseille.

Der rote Faden in Yak Rivais' Karriere ist seine Vorliebe für das Spiel, sei es mit Worten, Bildern oder Ideen. Ob in seinen neo-realistischen Gemälden, seinen humoristischen Zeichnungen, seinen Romanen oder seinen Jugendbüchern, er erforscht ständig die Interaktion zwischen Sprache und Visuellem, wobei er Ironie, Fantasie und Tiefe miteinander verbindet.

Heute wird Yak Rivais nicht nur für sein Talent als Geschichtenerzähler gefeiert, sondern auch für seinen einzigartigen Beitrag zu den visuellen Künsten und zur Literatur, was ihn zu einer unklassifizierbaren und reichen Persönlichkeit der französischen Kunst und Kultur macht.

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