Gina Pellon signierte Radierung kubanische Kunst, lyrische Abstraktion, freie Figuration

Gina Pellon signierte Radierung kubanische Kunst, lyrische Abstraktion, freie Figuration

€350,00
Angebotspreis  €350,00 Normaler Preis  €350,00
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Gina Pellon signierte Radierung kubanische Kunst, lyrische Abstraktion, freie Figuration

Gina Pellon signierte Radierung kubanische Kunst, lyrische Abstraktion, freie Figuration

€350,00
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Authentizität
Original
Typ
Gravur
Periode
20. Jahrhundert und Zeitgenössisch
Untergrund
Auf Papier
Stil
1970
Genre
Abstrakt
Eigenschaften
Signiert
Thema
Abstrakt
Gina Pellon
Gravur unten rechts signiert,
Künstlerabzug gerechtfertigt, Auflage 10 Exemplare,
Rückseitig datiert 1973,
Format: 38 x 28 cm
Guter Zustand

KOSTENLOSER VERSAND: Das Poster wird sorgfältig verpackt, um optimalen Schutz während des Transports zu gewährleisten.

Gina Pellón wurde 1926 in Cumanayagua, in der Nähe von Cienfuegos auf Kuba, geboren. Früh von der Kunst angezogen, studierte sie an der Akademie der Schönen Künste San Alejandro in Havanna, wo sie Malerei und Zeichnung lernte. In den 1950er Jahren beteiligte sie sich aktiv am kubanischen Kunstleben und stellte in verschiedenen Salons in Havanna aus.

1959, zur Zeit der kubanischen Revolution, beschloss sie, ihr Land zu verlassen und zog nach Paris, einer Stadt, die für den Rest ihres Lebens ihr Heimathafen werden sollte. Dort fand sie ein kosmopolitisches und fruchtbares künstlerisches Klima vor, geprägt von der Nachkriegszeit, der lyrischen Abstraktion und der freien Figuration. Obwohl sie der Pariser Schule zugerechnet wurde, entwickelte sie eine sehr persönliche Sprache, die sowohl von ihren kubanischen Wurzeln als auch von ihrer Immersion in die europäische Avantgarde genährt wurde.

Ihr Werk zeichnet sich durch eine Obsession für die weibliche Figur aus, die sie in sinnlichen, mysteriösen, manchmal beunruhigenden Silhouetten darstellt. Ihre Frauen mit großen Augen, langen und verzerrten Körpern bewohnen leuchtende Leinwände, in denen Blau, Rot, Orange und Grün dominieren. Sie malte auch Porträts, Paare, Gruppen, aber die Frau blieb immer im Mittelpunkt, eine Totemfigur oder eine zeitlose Muse.

Im Laufe ihrer Karriere stellte Gina Pellón regelmäßig in Frankreich, Skandinavien, Spanien, Kuba und den Vereinigten Staaten aus. Ihre Gemälde begeisterten sowohl private Sammler als auch Institutionen, und sie nahm an wichtigen Pariser Salons wie dem Salon Comparaisons und dem Salon des Réalités Nouvelles teil.

Sie lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod im Jahr 2014 in Paris. Ihr Exilleben, zwischen karibischer Energie und Pariser Strenge, verleiht ihrem Werk diese besondere Intensität, eine Mischung aus Sinnlichkeit, Lyrik und Unruhe.


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