Alexander Calder Lithographie originale Arches abstraction moderne art cinétique

Alexander Calder Originallithografie Arches moderne Abstraktion kinetische Kunst

€2.250,00
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Alexander Calder Lithographie originale Arches abstraction moderne art cinétique

Alexander Calder Originallithografie Arches moderne Abstraktion kinetische Kunst

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Alexander Calder 

Originale Lithographie, 

Unsigniert, Unnummeriert, 

Gedruckt auf Arches-Velin, 

Probedruck, 

Format: 76 x 56 cm

Guter Zustand.

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Über den Künstler…

Alexander Calder, geboren 1898 in Pennsylvania und gestorben 1976 in New York, war ein bedeutender multidisziplinärer Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umfasste Skulptur, Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Performance und Bühnenbild und veränderte die Beziehungen zwischen Kunst, Raum, Bewegung und Wahrnehmung tiefgreifend. Aus einer Künstlerfamilie stammend und ursprünglich im Maschinenbau ausgebildet, erwarb er sehr früh ein strenges Verständnis von Strukturen, Kräften und Systemen, das sein gesamtes Schaffen, weit über den Bereich der Skulptur hinaus, durchdrang.

Nach einem Kunststudium in New York ließ er sich Ende der 1920er Jahre in Paris nieder, wo er aktiv in den Kreisen der europäischen Avantgarde verkehrte, insbesondere mit Mondrian, Miró, Duchamp, Léger und den surrealistischen und abstrakten Zirkeln. Seine frühen Drahtarbeiten waren sowohl Zeichnungen im Raum als auch Skulpturen, die ein dreidimensionales grafisches Denken widerspiegelten.

Gleichzeitig entwickelte er ein bedeutendes grafisches Werk, bestehend aus Tausenden von Zeichnungen, Skizzenbüchern, Druckgrafiken und Illustrationen, in denen sich sein formales Vokabular auf der Grundlage von Linie, Rhythmus und Vereinfachung herausbildete. Ab den 1930er Jahren führte er die reale Bewegung in die Kunst mit den Mobiles ein, setzte aber gleichzeitig eine autonome malerische Arbeit fort, die durch abstrakte Kompositionen, leuchtende Farbflächen und eine rhythmische Organisation nahe seinen räumlichen Strukturen gekennzeichnet war. Er entwarf auch Theaterdekorationen, Objekte, Schmuck, Wandteppiche und szenografische Projekte, womit er eine erweiterte Auffassung von Kreation bekräftigte, bei der das Werk ohne Hierarchie zwischen den Disziplinen zirkuliert.

Sein Werk ist in einem Kontext angesiedelt, der durch den Aufstieg der internationalen Abstraktion, den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft und die Infragestellung traditioneller Kunstkategorien geprägt war. Calder entwickelte eine Ästhetik, die auf instabilem Gleichgewicht, beherrschtem Zufall, der Beteiligung des Umfelds und der Offenheit der Formen beruhte. Die scheinbare Leichtigkeit seiner Werke basiert auf einer konstanten mathematischen und konstruktiven Strenge. Er strebte weder Narration noch Symbolik an, sondern eine direkte Erfahrung von Bewegung, Zeit, Raum und Farbe.

Sein Einfluss reichte weit über die Skulptur hinaus und berührte Design, Architektur, kinetische Kunst, Installationen und zeitgenössische interdisziplinäre Praktiken. Bereits in den 1940er Jahren international anerkannt, etablierte er ein Modell des Künstler-Ingenieur-Dichters, der technische Strenge und formale Freiheit vereinen konnte. Wesentliche Schlüsselwörter zur Verortung von Alexander Calder: moderne Abstraktion, kinetische Kunst, räumliche Zeichnung, Interdisziplinarität, Mobile, Stabile, abstrakte Malerei, dynamisches Gleichgewicht, Raum-Zeit-Beziehung, offenes System, Umweltinteraktion.


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