Albert Flocon - Original-Lithografie - Abstrakte Kunst

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€120,00
Angebotspreis  €120,00 Normaler Preis  €120,00
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Albert Flocon - Original-Lithografie - Abstrakte Kunst

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Epoche
Retro (1900-1979)
Abmessungen
55x38
Stil
1960
Thema
Kunst

Albert Flocon

Original Lithographie-Plakat, 1989

Erstellt für eine Ausstellung bei Rene Kieffer:

Format: 50 x 34 cm

Guter Zustand.

Über den Künstler…

Albert Flocon, geboren als Albert Ludwig Mentzel am 24. Mai 1909 in Köpenick bei Berlin, und gestorben am 12. Oktober 1994 in Paris, war ein französischer Graveur, Zeichner, Perspektivtheoretiker und Lehrer deutscher Herkunft.

Er studierte von 1927 bis 1929 am Bauhaus in Dessau, wo er Kurse bei Josef Albers, Paul Klee und Wassily Kandinsky besuchte, und war mit der Truppe von Oskar Schlemmer in den darstellenden Künsten aktiv.

1933 floh er vor dem Nationalsozialismus und ließ sich mit seiner Familie in Frankreich nieder.

In Paris arbeitete er als Werbezeichner, insbesondere an der Seite von Victor Vasarely. Während des Zweiten Weltkriegs trat er in die Fremdenlegion ein und beteiligte sich am Widerstand. Nach dem Krieg nahm er den Namen seiner mütterlichen Großmutter, Flocon, an und widmete sich der Gravur.

1949 gründete er mit Johnny Friedlaender und Georges Leblanc das Atelier de l'Ermitage.

1954 wurde Flocon Professor für Zeichnung an der École Estienne, und 1964 Inhaber des Lehrstuhls für Perspektive an der École des Beaux-Arts in Paris. Leidenschaftlich interessiert an den Beziehungen zwischen Kunst und Geometrie, trug er zusammen mit André Barre zur Entwicklung der Theorie der kurvilinearen Perspektive bei. Als Freund des Philosophen Gaston Bachelard illustrierte Flocon mehrere seiner Werke, darunter "Paysages - Notes d’un philosophe pour un graveur".

Er pflegte auch eine Korrespondenz mit dem niederländischen Künstler M.C. Escher, die ihre Arbeiten zur Perspektive gegenseitig beeinflusste.

Zu seinen bemerkenswerten Veröffentlichungen gehören "Traité du burin" (1952), mit einem Vorwort von Gaston Bachelard, und "La Perspective curviligne" (1967), gemeinsam verfasst mit André Barre. Seine Werke sind in verschiedenen Sammlungen erhalten und waren Gegenstand mehrerer Ausstellungen, die seinen bedeutenden Beitrag zur Kunst der Gravur und zur Perspektivtheorie belegen.



ANMERKUNG.



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